Freitag, 29. Mai 2015

WR15-05

Der Tag der Schluchtendurchquerung. Wer auf den nächsten Berg will, muss erst durch das Tal dazwischen. In unserem Fall war das 300 Höhenmeter nach unten und ebenso wieder hinauf.
Von der alten Eremittage, welche auf ca. 1000 m liegt brachen wir am Morgen gegen 10 Uhr auf. Das Ziel war "La Pelaisse", welches ebenfalls auf knapp 1000 m liegt. Luftlinie nur wenige Kilometer.
Dazwischen aber eine Schlucht durchzogen von mehreren hundert Metern tiefen Steilwänden. Die beiden Städtchen "Morbier" und "Morez" zwängen sich buchstäblich an die Wände der Schlucht zu beide Seiten. Ein kleiner Bach durchfliesst die Ortschaften. Impossante Eisenbahnbrücken und Viadukte schmücken das Tal.
Wir ritten in nicht enden wollenden Serpentinen ins Tal und streiften kurz "Morez", um eine der wenigen Brücken über die "Bienne" zu überqueren. Der Aufstieg war dann zum Glück nicht so steil wie der Abstieg, zog sich jedoch durch viele kleine Orte hin. Zum Ende hatten wir dann noch mit Holzschlag auf dem Weg zu kämpfen.
Wir erreichten unser Ziel schliesslich nach 8 Stunden. Wir legten dabei 33 km zurück. Die Pferde und auch wir waren ziemlich fertig.

Die Etappe zum Nachreiten gibt es hier

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