Freitag, 5. Juni 2015

WR15-13

Unser Wanderritt ist nun zu Ende.
Wie geplant haben wir den "Hohen Jura" entlang der Wanderwege des "Grande Traversée du Jura" überquert. Dabei hatten wir nur wenige Widrigkeiten zu bestehen. Die Pferde und Reiter haben die Wanderung unbeschadet überstanden. Wir hatten fast 2 Wochen Gelegenheit die Natur und die reizvolle Landschaft zu geniessen.
In 12 Tagen/Etappen legten wir 263 km in einer effektiven Reitzeit von 58,5 Stunden zurück.
Wir sind bereits zurück in der Heimat. Mit dem Trailer haben wir ca 400 km in 5 Stunden geschafft. Die letzte Anstrengung für unsere Pferde. Alle sind froh wieder gesund zu Hause zu sein.
Jetzt geht es an das Schneiden der Videos und Sortieren der Fotos. In Kürze soll der Ritt auf unserer Website veröffentlicht werden.
Und dann geht es an die Planung des nächsten Wanderung mit Pferd durch Europa. Im nächsten Jahr soll es dann über die Rhone nach Südfrankreich gehen. Montpellier und Camarque sind derzeitige Überlegungen. Wir werden voraussichtlich wieder im Mai starten und planen 2 bis 3 Wochen ein.

Interessenten, die uns begleiten möchten, können sich per email melden. Mitreisen/reiten ist auf dem eigenen Pferd möglich. Dabei ist pro Tag mit Kosten von 100 Euro/Franken für Reiter-Pferd-Paar zu rechnen. Der Transport zum Startort (Arbignieu bei Belly) und vom Zielort (noch offen) ist separat zu organiseren.
Wer kein eigenes Pferd zur Verfügung hat, kann eines unserer Pferde leihen. Pro Rittag ist dabei mit 150 Euro/Franken zu rechnen.



Donnerstag, 4. Juni 2015

WR15-12

Die letzte Etappe unserer diesjährigen Reise mit den Pferden ging von "Vaux-Morets" nach "Arbignieu". Sie führte uns bei hochsommerlichen Temperaturen durch die Weinberge des Burgey, über offenes Gelände und durch verwunschene Wälder an Bergbächen entlang.
Am Ziel angelangt waren wir nur noch auf 300 Höhenmeter.

Länge: 28 km
Dauer: 5,5 h

Die Strecke zum Nachreiten gibt es hier








Mittwoch, 3. Juni 2015

WR15-11

Die 17 km von "La Rivoire" nach "Vaux-Morets" führte stetig bergab an Weiden vorbei und durch kleine Dörfchen. Wir benötigten 3,5 Stunden. zum Glück ging immer ein kleines Lüftchen, so war die Hitze erträglich.
Die Pferde haben heute wieder eine Box, was aufgrund der hohen Temperaturen und dem riesigen Insekten-Ansturm für sie eine Erleichterung bedeutet.


Die Strecke zum Nachreiten gibt es hier

Dienstag, 2. Juni 2015

WR15-10

Die Pferde waren auf der "Ferme de Retord" wieder auf der Weide untergebracht. Dass schon zwei Esel dort wohnten, störte sie dabei nicht weiter. Am Abend zogen schon Wolken auf und es gab schon einen Schauer. Um 4 Uhr morgens regnete es dann in Strömen, was mich dazu bewog, den Pferden die Decken aufzulegen.
Wir brachen dann auch recht früh bei Nebel und starker Bewölkung auf, um weiter nach Süden unser nächstes Ziel zu erreichen. Den Vormittag über hellte es immer mehr auf und schon erreichten wir "La Rivoire" um die Mittagszeit bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen.

Die Strecke zum Nachreiten gibt es hier

WR15-09

Um auf das "Plateau de Retord" zu gelangen, mussten wir erst mal wieder ins Tal, um die Semine bei "St. Germain du Joux" zu überqueren. Von Giron aus ging es dabei auf den Wanderwegen geradeaus ins Tal und dabei teilweise recht steil bergab. Die Serpeninen liessen wir diesmal aus. Der direkte Weg war allerdings mindestens so anstrengend.
Der Weg nach oben führte dann zunächst ebenso geradewegs und steil auf einem engen Pfad, der für die Pferde eigentlich zu schmal war. Ausserdem mussten wir immer wieder einmal Hindernisse überwinden, was den Pferden und uns schon einiges abverlangte.
wir streiften dann das Örtchen "Lalleyriat" und waren dabei bis auf 800 m bereits wieder aufgestiegen. Die "Ferme du Retord" liegt aber auf fast 1300 m und somit ging es weiter bergauf, allerdings nicht mehr so steil.
Nach 6 Stunden erreichten wir unser Ziel und legten dabei 22 km zurück.

Die Strecke zum Nachreiten gibt es hier

Sonntag, 31. Mai 2015

WR15-08

Der Weg nach Giron war buchstäblich ein Sonntagsspaziergang. Geradeaus und mit mässigem Gefälle legten wir die 11 km gemütlich auf den gut gekennzeichneten Wald-Wanderwegen in 2,5 Stunden zurück. Im "Chalet du Jura" wurden die Pferde im Garten hinter dem Haus untergebracht und wir konnten den sonnigen Tag noch lange geniessen.

Die Strecke zum Nachreiten gibt es hier

Samstag, 30. Mai 2015

WR15-07

Die Etappe war heute mit einer Reitzeit von 3,5 Stunden zwar etwas kürzer als sonst, aber dafür gab es viel von der schönen Landschaft zu sehen. Wir kamen auf über 1300 m auf Wanderwegen oder abgelegenen kleinen Strässchen. Oft hielten wir an, um Fotos zu machen.



Die letzten Tage stecken den Pferden noch in den Knochen. So hatten sie nichts dagegen, dass sie  heute etwas früher auf die Weide konnten.

Die Strecke zum Nachreiten gibt es hier
WR15-06


Wir hatten den Wecker auf sieben Uhr gestellt. Die Pferde waren auf der angrenzenden Weide am Haus untergebracht. Sie begrüssten uns bereits durchs offene Zimmerfenster.

Nach der anstrengenden Tour am Vortag stand diesmal ein eher entspannter Ritt von 4,5 Stunden auf dem Programm. Vom Centre Equestre in "Le Pelaise" ging es erstmal durch den Wald mit "Naturhindernissen". Dann folgten bei sonnigem Wetter Asphalt und Durchquerung kleiner Ortschaften.
Kurz vor dem Ziel "la Baumette" lud eine Wiese zum Galopp ein.

Die Strecke zum Nachreiten gibt es hier

Freitag, 29. Mai 2015

WR15-05

Der Tag der Schluchtendurchquerung. Wer auf den nächsten Berg will, muss erst durch das Tal dazwischen. In unserem Fall war das 300 Höhenmeter nach unten und ebenso wieder hinauf.
Von der alten Eremittage, welche auf ca. 1000 m liegt brachen wir am Morgen gegen 10 Uhr auf. Das Ziel war "La Pelaisse", welches ebenfalls auf knapp 1000 m liegt. Luftlinie nur wenige Kilometer.
Dazwischen aber eine Schlucht durchzogen von mehreren hundert Metern tiefen Steilwänden. Die beiden Städtchen "Morbier" und "Morez" zwängen sich buchstäblich an die Wände der Schlucht zu beide Seiten. Ein kleiner Bach durchfliesst die Ortschaften. Impossante Eisenbahnbrücken und Viadukte schmücken das Tal.
Wir ritten in nicht enden wollenden Serpentinen ins Tal und streiften kurz "Morez", um eine der wenigen Brücken über die "Bienne" zu überqueren. Der Aufstieg war dann zum Glück nicht so steil wie der Abstieg, zog sich jedoch durch viele kleine Orte hin. Zum Ende hatten wir dann noch mit Holzschlag auf dem Weg zu kämpfen.
Wir erreichten unser Ziel schliesslich nach 8 Stunden. Wir legten dabei 33 km zurück. Die Pferde und auch wir waren ziemlich fertig.

Die Etappe zum Nachreiten gibt es hier

Mittwoch, 27. Mai 2015

WR15-04
Die vierte Etappe war bisher die schönste. Bei strahlendem Sonnenschein ritten wir durch Natur pur. Auf gut gekennzeichneten Wanderwegen durchstreiften wir Wälder und Auen. Wir umrundeten den Lac de l'Abbaye und hatten insgesamt zwei anstrengende Anstiege, welche unsere Pferde fast mühelos bewältigten. Die Pferde sind in ausgezeichneter Verfassung. Heute müssen sie auf der Weide übernachten. Da es nur 4 Grad werden soll, haben sie Decken an.
Wir übernachten heute in der "Ermittage des Frasses". Von La Frasnois legten wir die 21 km in 5 Stunden zurück.

Die Route zum Nachreiten gibt es hier

Dienstag, 26. Mai 2015

WR15-03
Die dritte Etappe führte uns bei starker Bewölkung und zeitweise Nieselregen von "Chaux Neuve" nach "La Fromagerie". Hier gibt es die berühmten Wasserfälle von Herrison.
Für diesen Teil der Strecke hatten wir kein passendes Kartenmaterial zur Verfügung. Zum Glück gibt es Internet und so habe ich eine Wegbeschreibung erstellt, die wie sich herausstellte, sehr brauchbar war. Wir konnten der geplanten Route ohne Umwege folgen und waren überraschenderweise recht früh am Ziel angekommen.
Der Weg führte auf recht konstanten 800 bis 900 Metern zunächst durch kleine Dörfer der Strasse entlang, um dann in leicht hügeligem Gelände bei "Le Bourg Derriére" in den Wald überging. Hier hatten wir die erste Kammüberquerung zu meistern. Es folgte anscliessend die zweite für diesen Tag mit einem recht steilen Abstieg nach Iley. Aber dann waren wir auch schon da.
Abends gab es reichlich Käse-Fondue und Cremé Brulee zum Dessert.
Die Pferde waren wieder in Boxen untergebracht, was uns bei dem schlechten Wetter sehr recht war. Sie haben bisher die Reise ohne grössere Blessuren überstanden und sich nirgends aufgescheuert.

Länge: 27 km
Dauer: 5,5 h


Die Etappe zum Nachreiten gibt es hier


Montag, 25. Mai 2015

WR15-02
Die zweite Etappe führte uns von "Malpas" nach "Chaux Neuve". Auf befestigten Wegen führte uns der Weg durch kleine Dörfer und Wälder ohne besondere Steigung bald ans Ziel. Es war eine eher gemütliche Etappe, die wir in 4,5 Stunden hinter uns brachten. Das Wetter spielte wieder mit und so hatten wir nach einem gemütlichen Pfingstausritt noch Zeit uns ein paar Sehenswürdigkeiten anzusehen.
Zum Abendessen gab es Raclette mit Käse und Spezialitäten aus der Region. Und so sassen wir bei französischen Wein bis in den späten Abend mit anderen Wanderern zusammen. Zum Abschluss gab es noch selbstgebrannten Calvados, der uns half, den Weg ins Bett zu finden.

Länge: 23 km
Dauer: 4,5 h

Die Etappe zum Nachreiten gibt es hier: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=enxddxzsxbhtcmvl

Sonntag, 24. Mai 2015

WR15-01
Die erste Etappe unseres diesjährigen Wanderrittes führte uns von "Les Seignes" nach "Malpas".
Wir haben uns am GTJ (Grand Traversées du Jura) orientiert, blieben aber eher in den Tallagen.
Bei optimalem Reit-Wetter und mit leichtem Gepäck brachen wir gegen 9 Uhr auf und erreichten das Ziel gegen 16.30 Uhr. Dabei haben wir nur kurze Pausen eingelegt.
Gleich zu Beginn des Rittes nach etwa 5 km hatten wir die erste Herausforderung zu meistern. Auf dem Wanderweg durch einen Wald sind die Pferde mehrmals in den sehr sumpfigen Grund eingebrochen und wir waren heilfroh, dass alle Eisen am Ende noch dran waren und die Pferde keine Zerrung oder Schlimmeres erlitten hatten. Ausser ein paar Weide-Durchquerungen, wo uns stets eine kleine Rinderherde neugierig bis zum nächsten Zaun folgte, konnten wir den Ritt dann entspannt bis zu unserem Ziel machen.
Eigentlich wollten wir nach dem "Chateau de Joux" die Doubs überqueren, wo das Reitgebiet sicherlich attraktiver ist, aber man hatte uns in der Station von "Les Seignes" abgeraten, da der Abstieg sehr steil sei und mit Pferden nicht zu machen wäre. Also haben wir Pontarlier gestreift und sind einige Kilometer an der Strasse entlang gegangen. Von dort hatten wir zumindest eine gute Sicht auf die Doppelburg.

Länge: 30 km
Dauer: 6,5 h
Die Etappe zum Nachreiten gibt es hier: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=wfsheribbnyfxtoz

Samstag, 23. Mai 2015

Nach vier Stunden Auto/Hängerfahrt sind wir nun an unserem Startpunkt "Les Seignes" angekommen und haben unsere Zimmer/Boxen bezogen. Die Pferde haben schon gefressen. Wir Reiter warten noch auf unser Abendessen. Morgen geht es dann nach "Malpas" auf die erste Etappe.


 
Die Pferde sind auch schon ganz gespannt, wo es wohl hingeht. Lord, unser Polnischer Warmblüter und Akaja, unsere Trakehner-Stute wurden für die bevorstehende Wanderung frisch beschlagen und sind in bester Kondition.


Montag, 18. Mai 2015

Nur noch ein paar Tage bis zum Beginn unserer Reise durch den französischen Jura.
Das Kartenmaterial ist bis auf eine vollständig. Die fehlende konnte nicht geliefert werden. Ausserdem haben wir von einer der 13 Stationen trotz mehrfacher Anfragen keine Bestätigung erhalten.
Ein gewisser Abenteuer-Faktor ist also bereits garantiert.